Veranstaltungsverbot in Berlin - Lauf der Sympathie kann nicht stattfinden

Liebe Läuferinnen und Läufer,

wie Ihr sicher schon aus den Medien erfahren habt, hat Berlin alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen heute verboten (siehe www.berlin.de). Da wir mit unserem Lauf der Sympathie deutlich über dieser Grenze liegen, trifft dies also auch uns. Wir haben bis zur letzten Minute gehofft, dass wir gemeinsam mit dem Bezirk Spandau und der Stadt Falkensee noch eine Lösung finden, um den Lauf durchführen zu können. Aber die Ereignisse in der Bundes- und Landespolitik haben uns sozusagen heute überrollt.

Wir bedauern die Absage bzw. das Verbot seitens der Behörden sehr, haben aber für die Gründe und die Maßnahmen an sich, vollstes Verständnis. Wir hoffen, dass die Maßnahmen ihren gewünschten oder erhofften Erfolg bringen und wir im nächsten Jahr wieder ohne Beeinträchtigungen unseren Lauf durchführen können.

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussagen über eventuelle Erstattungen der Teilnehmergebühren oder Freistartmöglichkeiten im nächsten Jahr machen können. Die Absage ist für uns als relativ kleine Vereine ein erheblicher finanzieller Schaden, da viele Kosten bereits angefallen sind und auch unabhängig von der tatsächlichen Durchführung noch anfallen werden. Die Absage erfolgt sehr kurzfristig, daher können viele Dinge nicht mehr kostenlos storniert werden. Wir stehen aber im engen Kontakt zum Bezirk Spandau und der Stadt Falkensee und hoffen, ein für unsere Läuferinnen und Läufer positive Lösung zu finden.

Sobald wir diesbezüglich neue Informationen haben, werden wir Euch diese über unsere Internetseite oder auch persönlich per Mail mitteilen.

Bitte habt Geduld, wenn es bei Mailanfragen zu Verzögerungen bei den Antworten kommt. Wir danken Euch schon mal im Voraus für Euer Verständnis!  

Sportliche Grüße,

Euer enttäuschtes Organisations-Team

 

 

 

Herzlich Willkommen beim Lauf der Sympathie 2020

Nach dem Jubiläumslauf 2019 starten wir in die nächste Dekade des Lauf der Sympathie unter neuer Leitung und mit einer neuen, moderneren Zeitmessung und Auswertung. Anstelle des Laufchips, der aufwändig am Schuh befestigt werden musste, erhalten in 2020 alle Teilnehmer/innen ihre persönliche Startnummer mit einem integrierten Zeitmesstransponder. Wir freuen uns, die Firma Ziel-Zeit.de als Partner für die Zeitnahme gewonnen zu haben und wünschen allen Läufern und Läuferinnen viel Erfolg beim Start zum 31. Lauf der Sympathie am 15. März 2020 um 11:00 Uhr an der neuen Stadthalle Falkensee (10 km Hauptlauf sowie Staffeln, die 5 km Läufer/innen starten gegen 11:10 Uhr an der Stadtgrenze zwischen Falkensee und Spandau aus der Spandauer Straße).

Auch in 2020 werden wieder mehr als 2.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Berlin, Brandenburg sowie den anderen Bundesländern erwartet und durch die vielen Zuschauer im Zielbereich vor dem Rathaus Spandau mit großer Begeisterung in Empfang genommen.

Die Veranstalter vom VfV Spandau und vom TSV Falkensee freuen sich zusammen mit allen Berlinern und Brandenburgern, dass aus einer mutigen Idee vor mehr als 30 Jahren eine feste Institution für den Volkslauf in unserer Region geworden ist. Als am 25. März 1990 der Startschuss durch die damaligen Bürgermeister von Spandau (Werner Salomon) und Falkensee (Carsten Schulz) abgegeben wurde, lagen aufregende und spannende Wochen und Monate der Vorbereitung hinter den veranstaltenden Vereinen der BSG Pädagogik Falkensee und des VfV Spandau.

Im Frühjahr des Jahres 1990 stand die Berliner Mauer noch, es existierten zwei deutsche Staaten und ein grenzüberschreitender Volkslauf schien noch in weiter Ferne. Doch durch die von Beginn an partnerschaftliche Zusammenarbeit ALLER Beteiligten (Politik, (Volks)Polizei, Grenzschutz, BVG und den begeisterten Initiatoren und Helfern der veranstaltenden Vereine) wurde das kleine Wunder wahr: alle vorab gemeldeten Teilnehmer konnten den Grenzübergang an der Falkenseer Chaussee ohne Wartezeit passieren und sich nach gut 9 km stolz und glücklich durch die vielen Zuschauer und dem Potsdamer Fanfarenzug begrüssen lassen.

Die ersten Gewinner dieses geschichtsträchtigen Läufers kamen beide vom ASK Potsdam und benötigten 26:53 Minuten (Steffen Matthes) bzw. 31:42 Minuten (Monika Liese).

Dem Wunsch des ehemaligen Spandauer Bürgermeisters Werner Salomon sowie dem Vorsitzenden des Deutschen Turn- und Sportbundes im DDR Kreis Nauen Waldemar Schoor aus dem riesigen Erfolg eine Dauereinrichtung zu machen, folgten die ehrenamtlichen Helfer und Initiatoren der beiden Sportvereine gerne. Hat sich die Streckenführung innerhalb der letzten 30 Jahre auch immer mal wieder geändert, so können die Läuferinnen und Läufer auch in diesem Jahr auf einer amtlich vermessenen 10 km Punkt-zu-Punkt Strecke den Auftakt zur Straßenlaufsaison 2019 geniessen. Bis heute wird der Lauf der Sympathie ausschließlich durch die fast 200 ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen der veranstaltenden Vereine VfV Spandau und dem TSV Falkensee organisiert, professionelle Unterstützung für die Zeitnahme mit Transpondertechnik erlauben es, dass bereits 30 Minuten nach dem Zieleinlauf die Ergebnisse und Urkunden ausgegeben werden können.

Neben den vielen Helfern trägt eine in den vergangenen Jahren immer engere Zusammenarbeit mit den Behörden der Länder Berlin und Brandenburgs sowie vor allem die zum Teil sehr großzügige Unterstützung unserer Sponsoren dazu bei, den Teilnehmern und Zuschauern ein Laufspektakel zu präsentieren, in dem das familiäre Umfeld durch professionelle Unterstützung ergänzt wird.

Die Veranstalter vom VfV Spandau und dem TSV Falkensee wünschen allen Beteiligten den größt möglichen Erfolg und vor allem Spaß beim 31. Lauf der Sympathie.

Die Strecke im Überblick

WIr danken unseren Sponsoren!